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Gemüse−Kartoffel−Fleisch−Brei

  • 100 g Gemüse (Sorten s.u.)
  • 50 g Kartoffeln
  • 40 g (3 EL) Obstsaft / −püree (Apfel)
  • 30 g mageres Fleisch (Rind oder Geflügel)
  • 8 g (2 TL) Öl (Raps, Sonnenblumen, Maiskeim)
Einige Anmerkungen vorweg:
Man beginnt beim Zufüttern immer nur mit EINER Zutat, am besten mit Gemüse (Pastinaken oder Karotten, s.u.).
Die Babys "essen" am Anfang meist nur 3−4 Löffel, also nicht verzweifeln!
Sobald das Baby 100g Gemüse schafft, kann man Kartoffeln hinzufügen und dann nach jeweils einer Woche eine weitere Zutat. Es dauert also einige Wochen bis der Brei komplett ist, aber so kann man eventuell auftretende Unverträglichkeiten der auslösenden Zutat zuordnen.

Am besten kocht man immer gleich eine größere Menge (z.B. für eine Woche), das spart Arbeit und der Brei lässt sich leichter pürieren!
Da der Brei aber nur zwei Tage im Kühlschrank haltbar ist, muß man den Rest in kleinen Portionen einfrieren.


ZUBEREITUNG:

Das Gemüse und die Kartoffeln waschen und ggf. schälen und in kleine Stücke schneiden (dann dauert das Kochen nicht so lange!).
Gemüse und Kartoffeln in einen Topf geben und Wasser dazugeben. Dann so lange kochen, bis alles weich ist (ca. 10 − 15 Minuten).
Das Fleisch von Sehnen und Fett befreien und ebenfalls in kleine Stücke schneiden und in wenig Wasser kochen (darauf achten, daß es innen nicht mehr roh ist!).
Alle Zutaten zusammengeben und pürieren.
Obstsaft/−püree und Öl dazugeben und alles gut vermischen!


Bemerkungen:
Wenn möglich sollten alle Zutaten Bio−Qualität haben!

Kein Salz oder Gewürze zufügen!

Als GEMÜSE eignen sich am Anfang vor allem Pastinaken und Karotten, da sie leicht süßlich schmecken. Später kann man es auch mit Zucchini, Kürbis, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi u.a. versuchen.

Pastinaken gibt es es nur selten im Supermarkt, am besten beim Gemüsehändler oder auf dem Markt gucken.

Beim Kochen möglichst wenig Wasser verwenden, damit man nichts wegschütten muß (Vitamine gehen in das Wasser über), wenn man die Zutaten aber mit zuviel Wasser püriert, dann wird der Brei zu dünn und läuft vom Löffel.

Man kann statt Obstsaft oder fertigem Obstpüree auch frische Äpfel schälen, in Stücke schneiden, das Gehäuse entfernen, und mit den anderen, gekochten Zutaten pürieren (nicht mitkochen!).

Für Babys ab ca. 8 Monate muß der Brei nicht mehr so fein püriert werden. Am besten man püriert dann nur noch das Fleisch und zerdrückt Gemüse und Kartoffeln mit einer Gabel. Die Babys brauchen aber einige Zeit um sich an die stückige Kost zu gewöhnen, wenn sie weniger essen als zuvor, am besten zum Schluß noch fein pürierten Brei anbieten.
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