Steckrübeneintopf für 8 Portionen (gute Esser vorausgesetzt)

Ein schmackhaftes aber oft verkanntes gutbürgerliches Gericht

Steckrüben sind bei vielen älteren Mitbürgern aus den Mangeljahren der Nachkriegszeit mit negativen Assoziationen behaftet. Aber die neue, leichte Küche hat diese Rübe schon lange wieder als geschmackliches Highlight im Rezeptrepertoire. Mein heutiges Rezept ist allerdings durch Verwendung von Schweinefleisch und Speck nicht gerade ein Diätgericht. Eine Portion hat dabei etwa 650 kcal.
  • Zutaten für 8−10 Portionen:
  • 1 Steckrübe ca. 1,25 Kg
    250g Kartoffeln
    150g Karotten
    200g Zwiebeln
    850g frischer Schweinebauch
    200g geräucherter, durchwachsener Bauchspeck
  • 2 Teelöffel Meersalz
    Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack
Einen entsprechend großen Topf wählen. Mit 2 Litern Wasser, dem Schweinebauch und dem Salz ca. 40 min kochen lassen.
In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und ggf. schälen. In kleine Würfel schneiden – am besten mit einem Küchengerät, wie dem PRO−V Hobel und beiseite stellen.

Nach 40 min. den Gargrad des Schweinebauch−Stückes prüfen – er sollte weich aber noch nicht gar sein. Das Stück bei gewünschtem Gargrad herausnehmen und auf einem Küchenbrett etwas abkühlen lassen.

Das gewürfelte Gemüse in den Topf mit der Schweinebauch−Brühe geben. Etwa 1 ½ Liter Wasser zugeben, pfeffern und für 40 min köcheln lassen. (Bei meinem Herd Stufe 6)

Zwischenzeitlich den Schweinebauch von Knochen und Knorpel befreien und ebenfalls in Würfel schneiden, beiseite stellen und warm halten.

Nach 40 Minuten prüfen, wie weit das Gemüse schon gegart ist. Es sollte jetzt noch bissfest sein. Dann den gewürfelten Schweinebauch und den in der Zwischenzeit ebenfalls gewürfelten Bauchspeck hinzugeben.

Jetzt alles noch einmal 20 Minuten weiterköcheln lassen – dann probieren und eventuell noch nachwürzen. Wenn der Schweinebauch zart ist, die Gemüsewürfel schön weichgekocht sind, ist dieser Eintopf servierfertig.
Am besten schmeckt er aber – wie jeder Eintopf nach dem 2. oder 3. Aufwärmen.

Mit einer schön´ Flasch Bier eine rustikale Delikatesse.

Mahlzeit!
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