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Ko Tao, Thailand

Thailand − ein Land voller Tempel, Mönche und natürlich Traumstrände. Nachdem wir schon fast 3 Wochen mit unseren Rucksäcken durch Norden, Osten, Süden und Westen getourt waren, sollte nun der entspannte Teil anfangen. Allerdings war auch dabei noch Inselhopping im Süden von Thailand geplant. Schließlich hatten wir noch 10 Tage.

Anfang machte Ko Tao. Die kleine Schwester von Ko Pangan und Ko Samui. Und leider haben wir uns so in diese kleine schnuckelige Insel verliebt, dass die anderen Inseln leider bis zum nächsten Besuch warten müssen.
Es war kurz vor der weltberühmten Fullmoon−Party auf Ko Pangan, und wir hatten schon Angst, dass keine Übernachtungsmöglichkeit zu finden sei, aber nachdem wir erstmal dem Pulk von Tauchlehrgang−Angeboten direkt am Hafen entkommen waren, ging es zum Sairee Beach. Tauchen lernen soll auf Koh Tao sehr zu empfehlen sein, wir haben es nicht ausprobiert − Schnorcheln reichte uns. Mit ein bisschen Geduld und Glück liefen wir den Strand hinunter und fragten in jedem Bungalow nach, ob etwas direkt am Wasser frei wäre. Das Glück war uns hold und wir fanden einen bescheidenen, aber wirklich DIREKT am Wasser liegenden Bungalow auf Stelzen. Natürlich kann man auch besser wohnen, mit Klimaanlage und allem, aber wir waren mit einem einfachen Holzbungalow mit eigenem Bad zufrieden. Wir waren zu zweit, aber mit einem kleinen und einem großen Bett wäre auch Platz für 3 Leute gewesen. Und das zu einem Preis von 600 Baht die Nacht (12 Euro), da konnte man sich nicht beschweren. Zum Frühstücken uns Essen gehen gibt es in Sairee Beach zig Möglichkeiten.
Das beste an Ko Tao war, dass man ganz gemütlich einen Abend auf seiner Terrasse verbringen und den Blick auf den Sonnenuntergang geniessen konnte, oder wenn man Lust auf Gesellschaft hatte, konnte man einfach ein paar hundert Meter barfuss den Strand hinunter laufen um dort in einer Beachbar abzufeiern. Barfuss in eine Bar gehen war erstens total seltsam und zweitens sehr nötig, weil gerne auch mal Flip Flops am Ende des Abends nicht mehr da standen, wo man sie abgestellt hatte.

Zur Tagesunterhaltung konnten wir uns entweder direkt vor unserer Tür an den Strand legen, mit einem geliehenden Moped die Insel entdecken oder selbiges auf dem Wasserweg.
Für einen erschwinglichen Preis kann man mit einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten ein Longtail−Boot sammt Fahrer mieten und mit ihm die Insel umrunden. Mit Schnorchelausrüstung bewaffnet kann man ihm jederzeit sagen: Hier anhalten und schnorcheln oder ihn einfach die Plätze aussuchen lassen.
Das Moped−fahren an sich gestaltet sich etwas schwieriger, weil nicht alle Straßen der Insel asphaltiert sind, und man dementsprechend auch öfter auf unbefestigten steilen Wegen landet, wo man entweder erfahrener Motorradfahrer sein sollte, oder einfach absteig und schiebt. Falls man übrigens einen Platten hat, immer selber zu einer Werkstatt gehen und reparieren lassen. Nie dem Ausleiher überlassen, weil das um einiges teurer wird.
Am Strand gibt es die üblichen Sportmöglichkeiten wie Beach−Volleyball, Wasserski, Bananenboote und Jet−Ski. Und nicht zu vergessen ein gutes Buch und die Sonne. Obwohl sich abends Unmengen von jungen Travellern in den Bars tummeln, ist das Liegen am Strand auf gar keinen Fall wie in einer Sardinen−Büchse.
Die Mini−Insel nebenan, die nur bis 17 Uhr besucht werden darf. Danach gehört sie allein den Hotelgästen.
Ko Tao − Turtle Island genannt, weil früher tausende Schildkröten dort zur Eierablage kamen.
10 Tage wollten wir eigentlich Insel−Hopping betreiben und dann noch einen Tag nach Bangkok zum Shoppen verbringen bevor wir nach Hause fliegen. Aber Ko Tao hat uns so unendlich entspannt und gut gefallen, dass wir alles gecancelt haben und am Abflugtag direkt von Ko Samui nach Bangkok und direkt weiter nach Deutschland flogen.

Neben Indonesien auf jeden Fall eins der schönsten Fleckchen der Erde, die ich bis jetzt gesehen habe.
Blick vom Boot auf unseren Bungalow
Den Sonnenuntergang kann man auch gut von einer Hotelbar in den Bergen betrachten.
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