Der Bichon Frisée

- Kleines Energiebündel mit Stofftiercharakter zum Liebhaben -

Bichon kommt aus dem Französischen und bedeutet „Schoßhund, Schoßhündchen“ und gleichzeitig bezeichnet es auch die Hunderasse „Malteser“.

Frisé bedeutet so viel wie „gekräuselt, lockig, mit krausem Haar“

Also geht es hier um ein lockiges Schoßhündchen – und das passt ;o)
Gewicht: zwischen 3-5 Kilogramm, neigt zu Übergewicht – also aufpassen!
Größe: 23 bis maximal 30 cm (die Mädels bleiben meist kleiner)
Lebenserwartung: 12-15 Jahre

Herkunft: ursprünglich Ägypten. Von den Kanarischen Inseln ging es im 14. Jahrhundert das Europäische Festland. Die Schoßhündchen erlebten in Frankreich in den 30ern einen regelrechten Boom und erhielten 1933 ihren heutigen Namen. 1955 kamen die kleinen Wollknäuele nach Deutschland. (Quelle: Wikipedia)

Optik: Das Fell des Bichon Frisés ist rein weiß, klein gelockt, kann bis zu 8-10 cm Länge erreichen und muss regelmäßig gebürstet werden, damit es nicht verfilzt.

Anmerkung: der Bichon frisé haart nicht und ist für Allergiker geeignet!

Die Augen sind dunkelbraun und die Nase schwarz. Die Beine passen in der Länge zu der Größe. Für den Körperbau gibt es natürlich Rassestandards, aber ich möchte ihn lieber mit meinen Worten beschreiben – Beine sind nicht zu kurz und nicht zu lang, der Kopf ist nicht zu groß und nicht zu klein, die Körper-Länge, -Höhe und das Popöchen sind genau richtig - es passt einfach alles zusammen.
Charakter

Der Bichon frisé ist ein sehr temperamentvoller, verschmuster und verspielter Zeitgenosse. Er ist ein absoluter Familienhund, freundlich, gelehrig und aufgeschlossen gegenüber anderen Hunden oder auch Katzen. Kleinkinder, die gerade ihre ersten wackeligen Schritt versuchen und noch etwas grobmotorisch daher kommen, verunsichern ihn manchmal und er geht ihnen dann einfach aus dem Weg. Ein Bichon frisée hat seinen eigenen Kopf, mal möchte er mitten drin und dabei sein, dann wieder sucht er sich lieber ein ruhiges Plätzchen abseits des Trubels (Unsere Pauline z.B. geht abends gern schon mal alleine ins Bett. Sie steht dann vor der Schlafzimmertür, macht sich bemerkbar und möchte in ihr Körbchen). Man sollte sich nicht von dem niedlichen, immer leicht welpenhaftigen Aussehen und dem süßen Hundeblick täuschen lassen – der Bichon frisé hat´s faustdick hinter den Ohren, ist sehr schlau und weiß seinen Charme geschickt einzusetzen, wenn es um Aufmerksamkeit geht.

Er lustwandelt lieber im Garten, spielt mit Herrchen und Frauchen oder anderen Artgenossen, als stundenlang spazieren zu gehen (Bei unserer Maus reichen 25 Minuten um Block, 3-4 mal am Tag). Alleinebleiben für ein paar Stunden oder auch mal woanders übernachten ist nach vorherigem Training auch kein Problem.
Ein perfekter Hund für die Wohnung, der nicht haart und nicht „nach Hund“ riecht, gern kuschelt, sehr, sehr, sehr viel Freude bereitet und eine absolute Bereicherung für das Familienleben ist.
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