Engadiner Nusstorte

  • 300 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • für die Füllung: 20 g Butter
  • 300 g Puderzucker
  • 250 g Walnüsse (auch Mandeln)
  • 125 ml Sahne
  • 1−2 Eigelb
Auf meiner Reise durch das Engadin konnte ich der süßen Verführung der Engadiner Nusstorte nicht widerstehen und wollte diese natürlich auch zuhause genießen. Nach anfänglichen Problemen mit dem karamellisieren des Zuckers bin ich auf Puderzucker gekommen und siehe da, es funktionierte und der Kuchen wurde perfekt. Hier mein persönliches Rezept.

Für den Mürbteig die weiche Butter mit den restlichen Zutaten (Mehl, Ei, Zucker, Salz, Backpulver) gut verkneten. In Folie verpackt mind. 1 Std im Kühlschrank ruhen lassen. Bevor Sie den Teig ausrollen und in die gefettete Springform (24 cm) geben, legen Sie für die Teigplatte nicht ganz ein Drittel zur Seite. Beim Auslegen der Springform unbedingt für die Nuss−Karamell−Füllung einen Rand formen.

Für die Nuss−Füllung den Butter in einem Topf schmelzen, den Puderzucker zugeben und unter Rühren karamellisieren lassen. Achtung! Nicht aus den Augen lassen, da der Zucker sehr schnell einbrennt. Wenn sich der Puderzucker ganz aufgelöst hat, die gehackten Nüsse (auch Mandelstifte siehe Foto) und die Sahne zugeben. Die Masse wird schnell fest, was bedeutet alles nochmals unter Rühren aufkochen lassen für eine leichtflüssige Masse. Diese dann gleichmäßig auf den Kuchenboden verteilen.

Jetzt den zur Seite gelegten Teigrest zwischen einer Folie dünn zu einer Teigplatte ausrollen und auf die Karamellfüllung geben. Nun den Rand einarbeiten und glätten. Die Teigplatte mit dem Eigelb bestreichen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen geben und bei 160 Grad 35 − 45 Minuten backen.

Tipp!
Der Kuchen schmeckt "alt" am besten. Das heißt, wickeln Sie ihn nach dem Erkalten gut in Alufolie ein. Mit jedem Tag wird er besser, wenn er so lange "lebt" ;−) Auf jeden Fall sollten Sie den Kuchen 1 Tag stehen lassen, bevor Sie ihn zum Kaffee oder auch zu Dessertwein reichen.

Und noch ein Tipp!
Mit der doppelten Menge Teig und Füllung kann ein ganzes Kuchenblech belegt werden. Nach dem Backen in kleine mundgerechte Streifen schneiden − eine tolle süße Naschüberraschung nicht nur in der Weihnachtszeit.

Gutes Gelingen wünscht der Wind aus den Alpen!

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