Ingwer Biskuits

die FEINE Zugabe zum Kaffee oder Tee

Ingwer hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten "In"−Gewürz entwickelt. Die frischen Knollen sind fast überall verfügbar und haben die zuvor verwandten Angebotsformen, Ingwerpulver und getrocknete Ingwerwurzeln, soweit ich es im Freundes− und Bekanntenkreis sehen kann, völlig aus der Küche verbannt. Das Spektrum der Verwendung reicht vom medizinisch wirksamen Tee über eingelegte Ingwerscheiben und als Küchengewürz bis hin zum wohltuenden Badezusatz.
Als Süßigkeiten waren schon immer kandierte Stäbchen − mit und ohne Schokolade − Ingwerplätzchen und Ingwerbonbons im Angebot.

Was liegt näher, als selbst ein Backblech mit äußerst wohlschmeckenden Ingwer−Biskuits zu füllen und in den Ofen zu schieben. Für Familie und Gäste eine tolle Beilage zum Kaffee − ja, ich habe die Frage gehört, JA auch zum Tee − zu servieren.
  • Die Zutaten:
  • Das Wichtigste: Eine große Knolle frischen Ingwer − ca. 50g und 2 Tafeln á 100g dunkle 70%ige Schokolade
  • 250g kalte Butter
    50g gestiftelten Ingwer
    150g weißer Zucker
    150g brauner Zucker
  • 4 große kalte Eier
    500g Mehl Typ 550
    1 ½ Teelöffel zerstoßenes oder feines Meersalz
    ½ Teelöffel gemahlenen Zimt 1 Päckchen Backpulver (ca. 3 Teelöffel gestrichen)
  • 120g Hartweizenmehl
    200g 70%ige Schokolade
Zuerst bitte die Butter, den geriebenen Ingwer und beide Zucker in eine Rührschüssel oder die Küchenmaschine geben und solange mit den Knethaken verrrühren, bis alles völlig vermischt ist. Der Teig sollte jetzt wie nasser Sand aussehen.

Jetzt die Eier nacheinander zugeben und jedes Ei einzeln in den Teig einrühren.

In einer extra Schüssel das Mehl, Salz, Zimt und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Danach langsam in die Rührschüssel geben und mit den Knethaken mit dem vorherigen "Nasser Sand"−Teig gut vermischen.

Nun den fertigen Teig auf ein bemehltes (verwenden Sie hierfür das Hartweizenmehl) großes Küchenbrett zu einer Platte ausrollen. Die zwei Tafeln Schokolade á 100gr mit einer Küchenreibe in grobe Brösel reiben. Ein Drittel der Schokolade auf den Teig geben, die Enden zusammenfalten und gut verkneten, bis eine gleichmäßige Verteilung der Schokolade erreicht ist. Den Teig dann wieder ausrollen, wieder mit gut einem Drittel der Schokolade und etwas Mehl bestreuen, gut verkneten und noch bei einem dritten Mal diesen Vorgang wiederholen.

Nun den Teig teilen und in Folie verpackt mindestens 4 Stunden kühl lagern − am besten im Kühlschrank.

Danach jedes Teil vorsichtig rollen, bis eine etwa 25 cm lange und 5 cm dicke Wurst entstanden ist.
Das Backblech mit Backpapier auslegen und auf jeder Seite des Blechs ein solches Teigstück platzieren, jeweils mit gleichem Abstand zum Rand und der nächsten Teigrolle.

Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen, nach Erreichen der Temperatur noch gut 10 min. warten und dann das vorbereitete Backblech einschieben.
Etwa 24 bis 28 min backen lassen, bis die Rollen goldbraun und durchgebacken sind. (Prüfen mit einer Kochnadel)

Aus dem Ofen nehmen, die Hitze im Ofen weiterhin auf 180 Grad belassen und mit einem scharfen Messer die Rollen schräg in 2 bis drei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben gleichmäßig auf dem Blech − ohne die Endstücke verteilen, sodass sie sich nicht berühren. Die Endstücke kann der Bäcker beim letzten Backvorgang genüsslich allein oder in Gesellschaft verdrücken.

Die Scheiben nun wieder in den Ofen geben und weitere 10−15 Minuten backen, bis auch die Schnittflächen goldbraun und trocken sind.

Danach gut auf dem Blech auskühlen lassen und in fest schließenden Dosen aufbewahren oder natürlich gleich servieren.

Guten Appetit!
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