Zum Gedenkjahr Andreas Hofers eine
Historische Route für den Freiheitskämpfer

Passend zum 200-jährigen Gedenkjahr 2009, gibt es eine historische Andreas-Hofer-Route auf den Spuren des Freiheitskämpfers und Südtiroler Volkshelden.
Die Route führt von Meran durch das Passeiertal über den Jaufenpass nach Sterzing, mit einem Abstecher nach Innsbruck. In Höhe der heutigen Franzenfeste in der Nähe von Sterzing, wurden Hofer und seine 500 getreuen Tiroler von einer Übermacht Franzosen, Bayern und Sachsen geschlagen. Als "Sachsenklemme" zog der Hinterhalt unter General Lefebvre in die Chroniken ein. Kurz darauf, im August 1809 kam es zum Triumphzug Hofers. Vernichtend schlug er die Eindringlinge aus dem Norden am Berg Isel bei Innsbruck. Ein Mythos war geboren, der ein weniger schönes Ende nahm. Durch den Frieden von Wien (1809) fiel Tirol erneut an den verhassten Gegner. Immer wieder kam es in den nachfolgenden Monaten zu Kriegshandlungen aber Hofer erhielt keine Unterstützung mehr aus Wien. Er floh in seine Berge. Durch einen Verrat wurde er gefangen genommen. Am 20. Februar 1810 wurde Andreas Hofer hingerichtet. Seine letzte Ruhestätte fand der Freiheitskämpfer in der Hofkirche in Innsbruck.
Die Historische Route unter Relais und Alpen zeigt Stationen und verbindet eine 2oojährige Geschichte mit der Gegenwart.
Der Sissi Kurort Meran, ist ein attraktiver Start. Diese Stadt zieht wie ein Magnet seine Besucher an. Der alte Stadtkern mit der Pfarrkirche St. Nikolaus, eine bemerkenswerter Hallenbau der Spätgotik mit bunten Glasfenstern und gotischem Flügelaltar. Der Turm der Kirche ist 80 Meter hoch und von einer Renaissance Haube gekrönt. Die malerische Laubengasse lädt zum Shopping ein und verbindet den Pfarr- mit dem Kornplatz. Genießer sollten gleich in den Cafes an der Passerpromenade, beim kuppelgekrönten Kurhaus (1914) Platz nehmen, denn wer könnte sie nicht genießen, die wärmenden Sonnenstrahlen der ersten Frühlingstage nach einem ausgiebigen Shoppingbummel in der mondänen Kurstadt Meran. Zahlreich die Monumentalbauten der Jugendstilzeit, zahlreich die Promenaden- und Spazierwege. Gemütlich an der Promenade sitzend, wandern die Augen entlang der malerischen Meraner Aussichtsgipfel, die die Alpenmetropole umrahmen.
Unten: Blick von den Gärten Schloss Trauttmansdorff nach Meran
Vorbei an Dorf Tirol mit dem imposanten Schloss Tirol, Schenna und Riffian geht es ins 35 km lange landschaftlich äußert schöne Passeiertal, kurz Passeier genannt, wie die Südtiroler sagen. Bevor man nach St. Leonhard kommt, fährt man unmittelbar am Museum Passeier vorbei. Einen Stopp, hier am Sandhof (Andreas Hofer Museum), beim Sandwirt müssen Sie einplanen, es lohnt sich. 1767 wurde Andreas Hofer hier am Sandhof geboren. Wie seine Vorfahren besorgte er die Frachten über den Jaufenpass nach Sterzing und weiter über den Brenner. Mit 23 Jahren zog er als Vertreter des Passeiertales in den Landtag nach Innsbruck ein.
Sechs Jahre später sammelte er die ersten militärischen Erfahrungen und erntete als Führer erste Erfolge. Jahre später weihte ihn Erzherzog Johann in die Aufstands-pläne ein, die das Land von der Fremdherrschaft der Bayern und Franzosen befreien sollten.
Die Route führt nach St. Leonhard an der Jaufenburg vorbei, hinauf auf den kurvenreichen Jaufenpass. Mitten in einem herrlichen Aussichtsplateau befindet sich ein Hotel, das sich einen Namen als Wander- und Schneeschuhwanderhotel gemacht hat, der Jägerhof in Walten. Der leidenschaftliche Koch, Siegfried Augscheller, experimentiert gerne mit den hochwertigen Kräutern des Passeiertales. 13 von 20 Hauben von Gault Millau und die Gabel des Gambero Rosso brachte ihm nicht nur sein im Bergheu gegarter Bachsaibling ein. Wussten Sie, dass hier im Passeiertal die Almböden ganz besonders reich bestückt sind? Nicht weniger als 126 Kräuter wurden auf 50 m² gezählt, auf einer Höhe über 1.700 Meter. Das Passeier Bergwiesenheu ist das reichhaltigste des gesamten Alpengebietes. Genießen Sie es bei einem Bad im Heu, in der Wellness-Verwöhnoase im Jägerhof, mit der erfrischenden Jägerhof Quelle. Mehr über das Hotel und die Andreas Hofer Route unter www.relaisundalpen.com
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