Erlebnis LAS VEGAS

Kasinos ohne Ende, Architektur stylish für die Zukunft…
− aber auch rote Felsen und tiefe Schluchten, der Grand Canyon


Nein, nein, hier hat sich kein falsches Bild eingeschlichen, wir befinden uns in LAS Vegas nur vor dem Hotel New York, aber davon später. 38,5 Millionen Menschen haben im Jahr 2005 Las Vegas besucht. Darunter ich. Crystal’s Reise ging in diesem Jahr so auf die Schnelle mal für ein paar Tage nach Las Vegas, der größten Stadt des Bundesstaates Nevada – und dies nicht wegen einer Hochzeit in den zahlreichen Wedding Chapels, nein einfach mal so über den großen Teich und einen langersehnten Traum erfüllen. Eine Stadt, die man sich erst mal in all seinen Übermaßen vorstellen muss. 310 Hotels und Motels mit Kasinos, über 170.000 Gästebetten und ein Flughafen unmittelbar in der Stadt. Theoretisch könnte man zu Fuß hingehen, aber das ist ja in den Staaten verpönt. Also nehmen wir den Transfer zum Hotel. Das MGM wartete auf uns. Vorher aber noch ein Blick auf Grönland, aus dem Flieger der United, den möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Damit konnte man noch Ruhe verbinden, die man in den nächsten Tagen vergeblich suchte… der bunte und lebhafte Strom Las Vegas nahm uns vollends in Besitz.
Nach einem überwältigenden Frühstücksbuffet dessen Ausmaße ich mangels Platz hier besser nicht beschreibe, machten wir uns auf Erkundungstour durch die Stadt, mit dem Jetlag im Nacken und der teuersten 0,4−Liter Wasserflasche meines Lebens in der Tasche, dafür mit dem MGM Löwen auf dem Etikett.
Frau kaufte halt schnell mal im Hotel−Shop die Erfrischung für unterwegs. Ach so, Sie möchten wissen was ich bezahlt habe, hmmm, 4 Dollar. Heut ja schier nichts mehr, aber damals ein ganz stolzer Preis. Nun, das gehört einfach dazu, man ist ja in Las Vegas. Der blaue Himmel und die Neugier auf diese Stadt lassen keine negativen Gedanken aufkommen und Wasser ist ja im Wüstenstaat Nevada pures Gold, das sollte man nicht vergessen.

Nach wenigen Metern des Staunens gelangt man über eine Brücke, über den (ich meine 8 Spuren gezählt zu haben) Las Vegas Blvd., den Strip, zum Hotel New York − New York.
Im Inneren des Hotels wird man zuerst von einer Nachtszenerie überrascht. „Welcome to the greatest city in Las Vegas“. Man befindet sich mitten drin im Nachtleben, in einem Dorf, nein einer Stadt mit blinkenden „Einarmigen Banditen“ und Spieltischen, Restaurants und Pubs (hier gibt es ein Original Irish Pub mit einer Ausstattung, die extra aus Irland eingeflogen wurde, typisch irisch ist halt selbstverständlich) – draußen scheint die Sonne und heizt auf über 35 Grad an. Das Abenteuer „Big Apple“, also New York wird gekrönt mit der Statue of Liberty, 150 ft. hoch, vor dem Hotel. Das Original in New York ist grad mal doppelt so hoch, 305ft. – Wer nervenstark ist, sollte im Hotel unbedingt die Looping−Bahn besteigen, die mit irrsinniger Geschwindigkeit durch das Hotel und hinaus ins Freie rast, wie schon gesagt, etwas für starke Nerven.
Weiter führte unsere Stippvisite Las Vegas vorbei am Bellagio, in dem uns eine Phantasiewelt aus Blumen empfing… In den Nachtstunden plätschern vor dem Hotel riesige Fontänen und mit dem richtigen Blickwinkel sogar mit dem Ausblick auf den Eifelturm gegenüber.

Weitere Eindrücke möchte ich Ihnen nicht vorenthalten…

Der Caesars Palace, der Fontana di Trevi. Der größte und bekannteste Brunnen Roms steht hier viel bestaunt in Originalgröße an der Flamingo Road. Die weißen Tiger von Siegfried und Roy im Mirage fehlen genauso wenig, wie die Campanile von Venedig gegenüber dem Treasure Island, der „Piraten−Insel“… Las Vegas ein Disneyland in Übergröße.
Las Vegas geht nicht ohne Show, und wenn schon mein absoluter Favorit in der Stadt gastiert, der Cirque du Soleil, dann sollte man sich dies nicht entgehen lassen. Diesen fantastischen Zirkus im Hotel Treasure Island, habe ich Elton John am roten Klavier vorgezogen.
Nach soviel Stadterlebnissen und gigantischen Hotels (nebenan das Hotel Luxor mir der Sphinx) zieht es einen einfach hinaus in die Einsamkeit der Schluchten und roten Felsen.
Aber zuerst wollten wir das Land aus der Luft erkunden, zwecks dem „Überblick“. Mit der kleinen 10−sitzigen Maschine der Scenic Airline starteten wir in Richtung Hoover Staudamm, Lake Mead und Grand Canyon, aber nicht bevor alle Mitflieger gewogen und uns die Plätze im Flugzeug akribisch genau zugewiesen wurden.
Überlegen Sie nicht lange – buchen Sie ganz einfach dieses Erlebnis. Sie werden es NIE bereuen!
Traumatisiert von so viel Schönheit und mit weichen Knien vom doch wackeligen Flug, wieder froh, festen Boden unter den Füßen zu haben, sind wir neugierig geworden, das Land persönlich in Augenschein zu nehmen. Der nächste Tag führte uns hinein in das Tal des Feuers – Fire Valley, gut 1 ½ Fahrstunden von der City entfernt.
Nachdem wir gerne fliegen haben wir uns noch einen weiteren Kick gegeben und Las Vegas by night mit dem Helikopter gebucht. Mehr geht in einer Woche schier nicht mehr aufzunehmen.
Noch im Taumel der schönen, aber sehr anstrengenden Reise bedauere ich nur eines…, dass wir viel zu wenig Zeit hatten. Nächstes Mal wird eine lange Reise daraus. Ganz sicher.
Habe ich noch was vergessen? Eigentlich nicht… den großen Gewinn, falls Sie das interessiert, habe ich (wir) nicht gemacht, besser gesagt, erst gar nicht riskiert. Ich habe lieber den „Zockern“ über die Schulter geschaut, so den Einsatz gespart, denn Münzen gehen hier sehr viele verloren.
Zurück ging es mit der United, über San Francisco, dem Eismeer − danach sind wir in tiefen Schlaf gefallen und erst in Frankfurt beim Landeanflug wieder erwacht.

Wann fliegen Sie nach Las Vegas? Viva Las Vegas!
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