Hilfe gegen Schnarchen und Apnoen

Das richtige Anlegen einen C−PAP Beatmungsmaske

Wer schläft sündigt nicht –

aber mit Schnarchen und Apnoen (Atmungsaussetzern) stört und beunruhigt es nicht nur den/die Partner(in), sondern gefährdet vor allem die eigene Gesundheit!

Jeder Betroffene hat sicher schon von der Vielzahl von Indikationen zur Abhilfe gehört. Die Lungenfachärzte können aus einem großen Repertoire die für den jeweiligen Patienten optimalen Therapien anbieten. Da nicht jede Therapie vom Patienten akzeptiert werden wird, ist aber auch sehr häufig ein Kompromiss die beste Lösung.

Wenn es für Sie ein C−PAP Gerät sein soll (eine Maske über Nase oder über Nase und Mund, mit der die Atemluft unter Druck in die Atemwege gelangt, wobei ein Verschluss durch das Gaumensegel ausgeschlossen wird) gibt es, wie ich aus dem Freundeskreis höre, anfangs sehr häufig Probleme beim Tragen der Maske.

Gern möchte ich nach über 3−jähriger problemloser und symtomfreier Nutzung eine Erfahrung weitergeben:

Unter Verzicht aller angebotenen Schnellverschlüsse streife ich mir die Maske über die Nase. Die Gurte habe ich nicht sehr fest eingestellt – bei meiner Kopfform muss der obere Gurt aber etwas fester eingestellt werden. Als Träger eines Oberlippenbartes setze ich die Maske direkt unter der Nase auf und ziehe sie dann herunter bis kurz über den Lippenansatz.

Der Tragekomfort steigt mit geringstmöglichem Andruck – daher die Gurte erst mit einer gefühlt angenehmen Festigkeit aufsetzen und prüfen, ob die Funktion auch noch mit geringerem Andruck einwandfrei ist. Also langsam mit geringer Erweiterung des Gurtsystems immer wieder neu versuchen, bis die Luft zwischen Gelmaske und Haut anfängt zu entweichen. Dann wieder zurück zur vorherigen Einstellung. Diese Einstellung dann im Liegen auf der rechten und linken Seite und auf dem Rücken liegend auf Dichtheit testen. Besonders wichtig ist das exakte Anliegen der Maske auf der Nasenwurzel, weil hier beim Entweichen von Luft die Augen Zug bekommen.
Ist eine optimale Einstellung erreicht, den „Rüssel“ am besten über den Kopf nach hinter aus dem Bett – wenn möglich zwischen Bettkante und Wand – zum Gerät führen.

Übrigens: Zur Verminderung der Lautstärke der über die Ventile entweichenden Luft gibt es für fast alle Modelle so genannte „Silent−Ventile“ – die Sie unbedingt nutzen sollten.
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